• slide1a.jpg
    • slide2.jpg
    • slide7.jpeg
    • slide12.jpeg

    'Gott gab mir alles, was ich verloren hatte'
    Wenn man mich jetzt anschaut, ist es schwer zu glauben, was ich in meinem Leben schon alles durchgemacht habe. Es ist nicht so lange her und es war real – zehn Jahre in der Hölle der Abhängigkeit.

    Ich folgte meinem Mann im Drogennehmen, als wir noch in der Ukraine lebten. Wie es in der Regel nun mal läuft… die Straße, schlechte Gesellschaft, die Suche nach der nächsten Dröhnung. Als wir nach Israel kamen, habe ich alles Verfügbare auf dem Drogenmarkt ausprobiert. Wir brauchten immer Geld. Mein Mann begann Leute zu berauben und ich half ihm dabei. Wir bekamen Probleme mit der Polizei, die Besitzer unserer Mietwohnung zwangen uns ihr Eigentum zu verlassen. Bald wurde ich sogar von meiner eigenen Mutter verstoßen.

    Wenn man mit Drogen anfängt, fühlt man sich zunächst gut und man bemerkt nicht, wie schnell man die Gesundheit verliert. Ich wurde zu einer dünnen, Furcht erregenden Figur. Wenn mein Mann im Gefängnis war, tat ich alles was ich konnte, um Geld für Drogen aufzutreiben. Ich habe ihm geholfen aus dem Gefängnis zu kommen, aber bald schon hat ihn die Polizei wieder verhaftet. Unsere kleine Tochter wurde uns von Sozialeinrichtungen genommen. Wir durften sie nicht selber großziehen.

    Dann erreichte ich meinen Tiefpunkt! Ich verkaufte Drogen – für eine Dosis oder etwas zu essen. Ich hatte kein Zuhause, keine Habseligkeiten, keine Ruhe. Mehrere Male habe ich Rehabilitationsprogramme versucht, aber länger als einen Monat habe ich nicht ausgehalten. Manchmal dachte ich an eine Überdosis, die mein Leiden beenden würde. In dieser Zeit hat meine Mutter wochenlang nichts von mir gewusst, sie hat mich in ihren Gedanken schon ,,begraben’’.

    Eines Tages traf ich auf den Straßen Tel Avivs Julia. Sie erzählte mir von sich – dass sie früher drogenabhängig war und jetzt mit Christen zusammenlebt. Julia sagte: ,,Wenn du möchtest, kannst du dorthin gehen, mit Christen leben und frei von Drogen werden.’’

    Ich wusste, wer Jesus war. Ich bezeichnete mich sogar als russisch-orthodoxe Christin und betete zu Gott, wenn ich Hilfe brauchte oder wollte, dass Er mich davor bewahrt erwischt zu werden. Als ich mit diesen Christen lebte, fühlte ich mich plötzlich so gut unter ihnen – als salbte das feinste Öl mein Herz. Ich hatte keine Zweifel, dies war der Ausweg! Meine Krise kam und verging leicht wieder. Als ich eines Nachts das starke Bedürfnis hatte Drogen zu nehmen, ging ich in den Gebetsraum und betete mit einem anderen Mädchen. Es half. Die Menschen dort waren freundlich zu mir, ich fand echte Freunde unter ihnen. Nette Gesichter, normale Leben – große Unterschiede zu den Leiden der Straße. So fand ich heraus, dass es einen Gott gibt. Und Er ist real, Er rettet Menschen.

    Ich habe drei Monate mit den Christen verbracht und dann verließ ich sie. Ich habe mir eingebildet, man hätte mich beleidigt. Ich kehrte zurück zu den Drogen, aber ich verstand schon sehr bald, dass ich nicht länger leben konnte wie bisher. Also unterdrückte ich meinen Stolz und kehrte zurück. ,,Kein Problem, wenn du möchtest, nehmen wir dich wieder auf.’’, war ihre Antwort für mich. Worte, dir mir eine riesige Erleichterung geschenkt haben.

    Es sind bereits drei Jahre, seit mein neues Leben mit Gott begann! Seine Liebe ist so viel größer als die Liebe, die Drogen zu geben vortäuschen. Eigentlich ist jeder Mensch auf der Suche nach dieser Liebe – aber ich habe an der falschen Stelle gesucht. Gott gab mir Liebe, Freude und Geistigkeit. In der Vergangenheit habe ich Drogen genommen, um den Schmerz in meinem Herzen zu lindern und alles zu vergessen. Aber dann wachte ich auf und die Leiden und Schmerzen gingen weiter. Jetzt freue ich mich egal was kommen mag, denn ich weiß, Gott ist bei mir.

    Mein Leben drehte sich um 180 Grad. So viele Dinge sind seitdem passiert! Ich betete für meinen Mann und er, ein professioneller Dieb, fand den Herrn. Ich studiere und arbeite. Und ein schönes Wunder - meine einjährige Tochter wächst in unserem Haus auf. Ich bin ein glücklicher Mensch. Meine älteste Tochter, meine Mutter und mein Bruder sind stolz auf mich. Wir sind uns jetzt so nah. Mein Mann hat eine gute Arbeit gefunden und macht gute Fortschritte.

    Was ich dir sagen möchte? Es gibt wahre Hoffnung! Deine Gesundheit und deine Familie können wiederhergestellt werden und die Lebensfreude kann zu dir zurückkehren. Das ist kein Märchen. Gott kann dir all das wiedergeben, was du verloren hast – und dir weitaus mehr geben, als du dir je vorstellen kannst!

    Alexander German„Ich heiße Alexander. Als ich 14 Jahre alt war, zog meine Familie nach Israel. Ich war in der Schule nicht erfolgreich, da meine HebräischKenntnisse ziemlich dürftig waren, also begann ich, viel Zeit auf der Straße zu verbringen. Meine Eltern haben sehr viel gearbeitet und hatten daher nicht genügend Zeit für mich. Als ich 15 war, probierte ich die Droge „Ecstasy“ und konsumierte diese Droge zwei Jahre lang, doch dann wurde mein Interesse an Sport geweckt und ich gab „Ecstasy“ auf. Als ich bereits selbständig wohnte und arbeitete, begegnete ich einem Mann, der auf der Straße lebte und Heroin konsumierte. Ich begann, hin und wieder selbst Heroin zu kaufen und zu konsumieren, weil ich zunächst nicht glaubte, dass es schädlich sei und dass ich im Begriff war, ein Drogenabhängiger zu werden. Ich wohnte und arbeitete in Petah Tikva und fuhr immer wieder nach Tel Aviv und Lod, um mir die Droge zu besorgen. Das ging so 15 Jahre lang. Eines Tages schlug ein Freund vor, das „Aviv Center“ zu besuchen, wo Christen den Menschen auf der Straße zu Essen gaben und ihre Wunden behandelten. Ich hatte eitrige Wunden (wegen des Drogenmissbrauchs), also ging ich da hin. Im „Aviv Center“ begegnete ich Elia, einem guten Freund von mir. Ich hatte gedacht, dass er schon längst tot sei. Er erzählte, was ihm widerfahren war und dass er jetzt ein Nachfolger Jesu war. Ich entschied für mich, dass auch ich dieses Leben wollte, und bat ihn, mich in eine christliche Reha- Einrichtung zu vermitteln. Seit einem Monat wohne ich nun in der Reha-einrichtung „Hazara-le Chaim“, und in dieser Zeit haben sich schon große Veränderungen bei mir ereignet. Ich möchte in der Reha-Einrichtung bleiben und ein Nachfolger Jesu werden. Ich habe Angst davor, zu versagen, doch ich hoffe, dass Gott mir helfen wird. Ich bitte jeden, der mein Zeugnis lesen wird, für mich zu beten, dass Gott mir Kraft gibt. Vielen Dank.”

    Seite 1 von 2

    Aviv Ministry unterstützen

    Bitte denken Sie daran, unsere Bemühungen zu unterstützen.

    Erhalten Sie unseren Newsletter

    © 2019 - Aviv Ministry Israel